interCo Erfolgsgeschichte „made in Germany"
12.10.2009
Der Medizinprodukte-Hersteller interCo trotzt der Rezession, erweitert seinen Betriebsstandort und schafft neue Arbeitsplätze. Damit setzt der Anbieter komplexer pädiatrischer Rehabilitationslösungen ein klares Zeichen und baut seine Produktion in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Firmen der Branche deutlich aus.
Während in unzähligen Deutschen Betrieben eine große Unsicherheit aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation herrscht, hat sich die Firma interCo mit Sitz in Eitorf/Sieg dazu entschlossen, der Rezession die kalte Schulter zu zeigen. Ganz nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung" wurde auf die positive Entwicklung der letzten Jahre aufgesetzt und der lange geplante Ausbau des Produktionsstandortes innerhalb weniger Monate realisiert. Ein neuer Hallenanbau mit zwei Ebenen bietet nun zusätzliche 600m² für eine Gesamtproduktionsfläche von über 2.000m².
Besonderer Fokus lag auf der Erweiterung des Lagerbereiches, dem Herzstück des Unternehmens. Aufgrund der zahlreichen individuellen Lösungen die interCo anbietet, finden sich im Lager neben vielen Demo-Produkten mittlerweile über 2.000 verschiedene Einzelteile wieder. Das dynamische Sitzsystem AKTIVLINE beispielsweise - ein patentiertes Produkt speziell für Patienten mit cerebralen Bewegungsstörungen geeignet - verwendet schon über 300 Einzelteile; da kann es zu fatalen Produktionsverzögerungen kommen sollte auch nur ein Teil nicht verfügbar sein. „Das Lager ist der Dreh- und Angelpunkt in unserem Unternehmen und wir haben mit der neuen Strukturierung einen deutlichen Schritt vorwärts gemacht, um in Zukunft noch schneller und effizienter arbeiten zu können", beschreibt Geschäftsführer Michael Markwald stolz den Ausbau der Fläche. Durch den Zugewinn der Fläche konnten ebenfalls die Schalenabteilung, die Näherei, der Polsterraum und die Endmontage erheblich vergrößert werden.
Im Rahmen der Ausbaumaßnahmen wurde auch personell einiges verändert. So wurden insgesamt 4,5 neue Arbeitsplätze geschaffen und ein systematischer Aufgabenwechsel mit Vertreterregelung im gesamten Produktionsbereich eingeführt. Besonders viel Wert legt Geschäftsführer Michael Markwald auf die Einstellung von Fachkräften. So arbeiten in der Schalenabteilung und im Polsterraum ausschließlich Orthopädie-Mechaniker, Polsterer und Sattler. interCo kann nach dem Ausbau nun den gesamten Produktentstehungsprozess intern abdecken. Von der Produktentwicklung über Prototypenbau, Metallverarbeitung, Schalenbau, Polsterung, Näherei, Endmontage, Versand bis hin zur kompletten Auftragsbearbeitung bietet der Hersteller von innovativen Rehabilitationsmitteln alles aus einer Hand an und das sogar „made in Germany". „Wir haben über die Jahre immer wieder festgestellt, dass es einer besonderen Kompetenz und Flexibilität bedarf, um hochwertige individuelle Sitzversorgungen zu entwickeln und zu produzieren. Diese Kompetenz und Flexibilität bringen Zulieferer oftmals nicht mit. Hier unterscheiden wir uns zu anderen Unternehmen, indem wir den kompletten Prozess eigenständig mit dem gesammelten Know-how umsetzen. Nur so können wir dem Sanitätsfachhandel und natürlich schließlich den Patienten qualitativ hochwertige Lösungen bieten" erklärt Michael Markwald.



